Während der Semesterferien fällt unser Stammtisch aus!
In der vorlesungsfreien Zeit machen auch wir mal Urlaub. Deshalb gilt: Die immer mittwochs stattfindenden Treffen sind erst wieder zu Beginn des Wintersemesters - wir sind am 6. Oktober ab 19:30 Uhr zurück. Alle anderen Veranstaltungen werden selbstverständlich aufrechterhalten, entsprechend den Ankündigungen auf dieser Startseite.
CSD Magdeburg
Der Christopher Street Day findet vom 14. bis 22. August statt. Für mehr Informationen (v.a. zu unserem Beitrag!!)
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CSD-Abschlussfest am 21. August
Es findet in diesem Jahr samstags und endlich wieder in der Liebigstraße statt. Die Festmeile kann ab spätestens 15:00 Uhr besucht werden:
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Kaffeesatz am 29. August
Es wurde mal wieder Zeit: wir haben uns für ein aktuelles politisches Thema entschieden, wobei jetzt zu hoffen bleibt, dass es auch Ende August noch aktuell sein wird... Neugierig? --> Dann
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Kaffeesatz am 26. September
Für diesen Tag können wir Euch ein besonders interessantes Thema versprechen, über das jeder mal gesprochen haben sollte... Also: nicht verpassen und
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Veranstaltungen zum 50. Geburtstag von Ronald Schernikau
Im September diesen Jahres beteiligen wir uns an einer Themenwoche anlässlich des 50. Ehrentages des in Magdeburg geborenen und im Oktober 1991 in Berlin verstorbenen Schriftstellers. Genaue Termine und der Veranstaltungsort sind derzeit in Planung. Bald erfahrt Ihr an dieser Stelle mehr. Und damit die Vorfreude nicht verloren geht, werden wir auch das genaue Thema noch nicht bekannt geben...
Geboren wurde Ronald M. Schernikau am 11. Juli 1960 in Magdeburg.
Nach der Übersiedlung seiner Mutter aus der DDR nach Westdeutschland 1966 wuchs Schernikau in Lehrte bei Hannover auf.
1976 wurde er Mitglied in der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Noch vor seinem Abitur erschien 1980 die "Kleinstadtnovelle" im Rotbuch Verlag. Das Buch über ein schwules Coming Out in einer Kleinstadt wurde ein erster bemerkenswerter Erfolg, die Erstauflage war nach wenigen Tagen vergriffen.
Im selben Jahr zog Schernikau nach West-Berlin, wo er Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW) wurde und an der FU Germanistik, Philosophie und Psychologie studierte. Er trat als Tuntendiva auf und arbeitete mit dem Ensemble "ladies neid".
Von 1986 bis 1989 studierte Schernikau am Institut für Literatur "Johannes R. Becher" in Leipzig, wo er als West-Berliner nur mit erheblichen Schwierigkeiten zugelassen wurde. 1988 nahm er an einem Aufbaustudiengang teil. Im Mai 1988 legte er seine Abschlussarbeit vor, die er später unter dem Titel "Die Tage in L." veröffentlichte.
Ebenfalls in diese Zeit fällt der größere Teil des Briefwechsels mit Peter Hacks, zu dem Schernikau bereits von West-Berlin aus Kontakt aufgenommen hatte. Schernikau stellte Hacks darin die Frage, ob er in die DDR übersiedeln solle. Dieser antwortete ihm, dass, wenn er ein großer Dichter werden wolle, er keine andere Wahl habe, als in die DDR zu kommen. Sie allein stelle "auf ihre entsetzliche Weise" die Fragen des Jahrhunderts.
1989 erwarb Schernikau die Staatsbürgerschaft der DDR und siedelte am 1. September 1989 nach Berlin-Hellersdorf über, wo er als Hörspieldramaturg des Henschel-Verlages lebte. Auf dem Kongress des Schriftstellerverbands der DDR vom 1. bis 3. März 1990 hielt er eine vielbeachtete Rede, in der er die Entwicklung in der DDR nach Öffnung der Grenzen als Konterrevolution bezeichnete.
1991 vollendete er seinen umfangreichen Montageroman "Legende".
Ronald M. Schernikau starb am 20. Oktober 1991 an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung. Er liegt begraben auf dem Friedhof der St. Georgen-Gemeinde in Berlin-Friedrichshain. [Der Text wurde entnommen aus: http://de.wikipedia.org]